ein ungleiches Paar

Mit dem Leitbild Nordbahnhof von 2014 wurde die Bebauung neu definiert, sodass auf Basis der bestehenden Brachfläche ein großer zentraler Freiraum – die „Freie Mitte“ – entsteht, der rundum von Baufeldern gerahmt wird. Dieser Rahmen ist mit einem offenen Blockrand mit unterschiedlichen Gebäudehöhen bebaut, der Plätze und Höfe in seinem Inneren ausbildet und Durchblicke freigibt. Sechs Hochhäuser mit 60-95m sind in diese Bebauung eingebettet. Das Baufeld 6b2 liegt auf einem zentralen Feld des vielseitigen Randes der freien MItte, an der Kreuzung von Bruno-Marek-Allee und Taborstraße. Es grenzt im Westen an die Freie Mitte und wird seitlich von zwei großzügigen Plätzen gerahmt.  


Die Bebauung ist in einen Hochpunkt mit 35m und ein flaches Hallenbauwerk gegliedert. Die zwei Volumina sind unterschiedlich gestaltet, bilden aber durch ihre Nähe ein ungleiches, aber komplementäres Paar gerahmt.

Lage 6B

Die Bebauung auf Baufeld 6b organisiert sich in vier Baukörpern rund um einen zentralen Platz. Durchgänge zwischen den Häusern verbinden den Platz mit dem umliegenden Straßen- und Freiraum und sorgen für eine gute Durchlüftung.


Schwellenplätze

Als Räume zwischen Freier Mitte und städtischer Umgebung sind die Schwellenplätze „Hybride“. Sie sind gleichermaßen städtisch und durchgrünt, gefasst von urbanen Nutzungen und offen zum Freiraum: Baumreihen und -gruppen sowie Grasfelder betonen den Freiraumbezug und schaffen ein angenehmes Mikroklima.

poröser Blockrand

Der poröse Blockrand rund um diese Plätze bietet eine Vielzahl von Durchgängen, die die Plätze mit der Straße und der Freien Mitte verbinden.

Blickbeziehungen

Blickbeziehungen

Das perfekte Paar

Hochpunkt mit 35m und ein flaches Hallenbauwerk

Baukörpergliederung: Vorhang, Fuge, Fels

Die Halle bildet eine Verbindung zwischen der Straße und dem Quartiersplatz im Inneren des Baufelds. Das Dach der Halle ist über eine Brücke mit dem Wohnturm verbunden und steht diesem als zusätzlicher gemeinschaftlicher Freiraum zur Verfügung.

Die Halle für kulturelle Nutzung

Erdgeschoß

1. Obergeschoß

Grundriss EG Halle

Prinzip Fensterspiel

Foto: Bruno Klomfar

StudioVlayStreeruwitz

Foto: Bruno Klomfar

Foto: Bruno Klomfar

Foto: Bruno Klomfar

Foto: Bruno Klomfar

StudioVlayStreeruwitz

Foto: Bruno Klomfar

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Lage: 1020 Wien, Taborstraße 119 / Leystraße 156 Grösse: 1.132 m2 BGF: > 6.196 m2 Auftraggeber: ÖSW - Österreichisches Siedlungswerk Mitarbeiter/innen: Neda Afazel, Klaus Stattmann