Wieviel Software benötigt die Hardware eines städtebaulichen Leitbilds, das die Robustheit seiner städtebaulichen Figur ebenso proklamiert, wie die Exzellenz seiner Bespielung?

Das Forschungsprojekt "Mischung: Possible!" sucht geeignete Konzepte und Anreize für spezifische räumliche Kontexte zum Thema Nutzungsmischung und flexible Kapazitäten im zeitgemäßen Wohnbau. Das Augenmerk richtet sich auf das sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltige Zusammenspiel von Arbeiten und Wohnen in dichtbebauten Stadtquartieren, indem eine integrale Betrachtung der Handlungsfelder Gebäude und urbane Mobilität vor dem Hintergrund des sozialen und gesellschaftlichen Wandels erfolgt. Ziel des Projektes ist es, eine bessere Verbindung zwischen Theorie und Praxis der Stadtentwicklung herzustellen, sprich: zwischen konzeptionellen Ansprüchen an Nutzungsvielfalt und städtebaulicher Umsetzung sowie alltagsweltlicher Aneignung. Mischung: Possible! verfolgt daher einen partizipativen Ansatz und ermöglicht damit einen Wissenstransfer zwischen den beteiligten AkteurInnen (Institutionen, PlanerInnen, BauträgerInnen, NutzerInnen) und Lernprozessen mit dem Ziel, Innovation realisierbar zu machen. Als Ergebnis werden Innovationsszenarien und daraus abgeleitete und drei implementierbare Impulsmodelle für neue nutzungsoffene Wohngebiete herausgearbeitet. Das Projekt wird vom Klima- und Energiefonds Österreich gefördert.



Lage: Wien, Nordbahnhof Projektformat: Forschungs&Entwicklungsprojekt, gefördert durch den Klima- und Energiefonds Österreich im Rahmen der Smart-City Initiative Projektstatus: gefördert durch den Klima&Energiefonds im Rahmen der 5.Smart City Initiative Planungszeitraum: 2015–2016 Auftraggeber: KLIEN Klima- und Energiefonds Partner/innen: Technische Universität Wien, Abteilung für Wohnbau und Entwerfen und Fachbereich Soziologie, DI Andrea Mann Mitarbeiter/innen: Heike Vögele, Marta de las Heras Martínez